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Teamspirit zwischen Kaffee und Brötchen

Michael Pentzin (vorne rechts): „Wir verbessern beim gemeinsamen Frühstück unsere interne Kommunikation.“ FOTO: ZUCKRIGL

Michael Pentzin (vorne rechts): „Wir verbessern beim gemeinsamen Frühstück unsere interne Kommunikation.“ (Foto: Carola Zuckrigl)

„Ralf, mir fehlen noch die Unterlagen. Gibst Du mir die bitte?“ „Welche IT setzen wir bei dem neuen Projekt ein?“ oder „Wie schließen wir aus, diesen Fehler noch einmal zu machen?“ sind typische Fragen, die beim Team-Frühstück zwischen Kaffee und Brötchen auf den Tisch kommen.

Ein Termin, der heilig ist

Seit zwei Jahren treffen sich die acht Heininger Mitarbeiter von 3X Banktechnik, von denen aktuell erziehungsbedingt drei vom Home-Office aus arbeiten, mit ihren Chefs Ralf Maschek und Michael Pentzin quartalsweise zum Büro-Frühstück.

Der Termin von 9 bis 11 Uhr ist für sie alle verbindlich. Gelegentlich kommen noch ein Free Lancer oder Mitarbeiter anderer Standorte hinzu. „Wir verbessern damit die interne Kommunikation“, sagt Pentzin, der wie sein Mit-Gesellschafter Maschek von zu Hause aus arbeitet bzw. 80 Prozent seiner Arbeitszeit im Auto oder in Beratungen bei Kunden vor Ort quer durch die Republik verbringt.

Raum für Fragen, Ideen und Befindlichkeit

Eingefordert hatten deshalb diese Frühstückstermine tatsächlich die Mitarbeiter, um mehr Tuchfühlung mit ihren Chefs zu haben. Büroleiterin Birgit Blochberger legt die Termine fest und macht das Frühstück. Ich, Carola Zuckrigl, die auch diesen Blog verantwortet, verfasse ein Protokoll. Denn nach einer allgemeinen Plauderphase über Privates geht das Treffen in der Regel nach 30 Minuten in ein Arbeitsessen über.

Die Chefs erzählen dann ihrerseits über Ergebnisse der Gesellschafterversammlung, Verhandlungen mit wichtigen Kunden oder den Status anstehender Veränderungen und beantworten Fragen aus dem Team. „Wir wollen größtmögliche Transparenz herstellen“, begründet Pentzin den Sinn dieser Veranstaltungen, die im Rahmen eines Frühstücks niederschwelliger und damit lockerer und familiärer sind als klassische Meetings. Maschek über die Wirkung: „Das dient als regelmäßige Befindlichkeitsrunde, in der auch Missverständnisse geklärt werden.“